Homöopathie

Die Grundaussage der Homöopathie ist bekannt:  Similia similibus curentur!  Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.  Die Symptome, die eine Heilpflanze  beim Gesunden  hervorzubringen in der Lage ist,  kann sie auch beim Kranken, der diese Symptome als Krankheitszeichen aufweist,  heilen. Bekanntes Beispiel:   Beim Schneiden von Zwiebeln tröpfelt die Nase und die Augen beginnen zu tränen und zu brennen, ganz ähnlich den Symptomen von Fließschnupfen mit tränenden Augen, die mancher vielleicht als Folge von kalt-feuchter Witterung und als erste Zeichen einer Erkältung kennt. In diesem Fall wäre Allium Cepa, die Küchenzwiebel,  vornehm in Latein gekleidet und in homöopathischer Zubereitung,  das geeignete Mittel diesen Ekältungszustand zu beheben.

Die Ziffern und Buchstaben hinter dem lateinischen Namen des Medikaments geben Anzahl und Grad der Verdünnung  an, was auch dem Grad der Potenzierung entspricht. Man spricht von  Potenzierung, weil durch diese Aufbereitung  das Wesen der Pflanze verstärkt wird.  Allium Cepa D6 wäre also die Küchenzwiebel sechs mal im Verhältnis 1: 10 verdünnt und dabei sechs mal verschüttelt.


Ich verordne Einzelmittel  aber  auch Komplexmittel.  Das sind  Mischungen aus mehreren  homöopathischen  Einzelmitteln in einer bewährten Kombination, die genau  einem Beschwerdenkomplex entsprechen.